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20 Jahre Wasserturm e.V.

20 10

Für den musikalischen Rahmen sorgte die Tuxedo-Jazzband.

 

Ulli Wetters Rede

anläßlich der Feier 20 Jahre Wasserturm e.V.

am 23.08.13

 

Guten Tag meine Damen und Herren,

liebe Freunde und Mitglieder des Vereins Wasserturm e.V.

 20 Jahre ist eine lange Zeit, für uns aber auch eine schöne und spannende Zeit.

 

Wir haben Sie heute eingeladen, um uns zu bedanken. Danke zu sagen.

Herzlich bedanken wir uns bei unsere Sponsoren wie die Sparkasse Neuss, bei der Verbindung zur Stadt, Danke Herr Spindler, Danke Frau Mielke Westerlage, Danke Herr Münks. Herr Spindler und Frau Mieleke Westerlage haben immer ein offenes Ohr für uns gehabt.

 

Wir bedanken uns bei der Presse. Bei den Tages wie bei den Wochenzeitungen, da dürfen wir uns wirklich nicht beklagen.  Dickes Danke

 

Wir bedanken uns beim Fachbereich Kultur.

bei Herrn Müllejans, der immer den Überblick hat über das ganze Programm im Wasserturm.

 

Bei Jürgen Holterbosch, der immer für uns da ist, immer. Auch bei Heiko Bechert, wie oft haben wir ihn gebraucht. Und noch einige andere.

Auch bei Helmut Krüger, sagen wir herzlichen Dank.

 

Wir haben Sie auch eingeladen, um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und mit Ihnen über unsere Veranstaltungen zu erzählen.

 

Wir haben Sie auch eingeladen, um mit Ihnen über Kultur zu reden.

Ist Kultur wichtig, nötig oder nur teuer und unnötig?

 

Frage ist: Was ist denn Kultur?

Kultur ist die Gesamtheit der geistigen und künstlerischen Errungenschaften einer Gesellschaft.

 

Unendliche Viele Worte beginnen mit Kultur oder hören mit Kultur auf.

Kulturbüro, Kulturbahnhof, Kulturtasche...

Und dann: Subkultur, Streitkultur und es endet bei dem unseligen Wort: Leitkultur.

 

Hier im Wasserturm ist Kultur eben modernes Theater, klassisches Theater, Bauertheater, Oper, Volksmusik klassische Musik, Pop und Rockmusik, Tanz Pantomime, Kabarett usw.

 

Kultur ist eine Auseinandersetzung mit den Fragen des Lebens, wie handele ich richtig,

wie gucke ich richtig, wie kann man denken.

Kultur ist kein Markt für die Freizeitindustrie.

 

Von der alten Bedeutung, die Menschen zu unterhalten und zu belehren, ist nur noch die Unterhaltung übrig geblieben.

 

Das Entertainment ist zum einzigen Maßstab geworden.

 

Kultur wird nach der  Einschaltquote gemessen,

Kultur muss sich verkaufen lassen, sie ist den üblichen Werbekriterien unterworfen.

Was nicht dem Entertainment dient, rutscht ins Abseits.

 

Dorothee Sölle sagt, Kultur solle den von der Modernisierung beschädigten Menschen entschädigen.

 

Hat das, was wir unter Kultur verstehen, über-

Haupt noch eine Chance?

Für wen ist denn Kultur eine wichtige Alternative.

Für unsere Kinder, Enkel, Jugendlichen ?

 

Wie erzählen wir jungen Menschen von Kultur, vom Theater speziell.

 

Das Theaterstück : Die weiße Rose darf nicht als ein Werbestück eines Gartencenters dienen.

Wir haben dieses Stück schon 4 mal gespielt wir werden das Stück wieder spielen, und das Stück über Anne Frank auch.

 

Da werden Jugendliche gezeigt, die viel mehr drauf haben als die Sorge um ein neues Handy,

Die Zivilcourage haben, die Mut haben, die nicht weggucken.

 

 

Oder das Stück  "Kein schöner Land" über den Häuserbrand und Ausländerhass in Rostock Lichtenhagen.

 

Wir haben vor 600 Schülern das Stück gespielt: GESTRANDET.  RLT Ein Stück über Mobbing, also Gewalt an der Schule.

Es wurde nicht der Täter und nicht das Opfer angesprochen, sondern die jungen Leute, die einfach weggucken.

Das ist ein Problem von heute.

 

August Everding sagt: Wo Kultur weg bricht entsteht Platz  für Gewalt.

 

Kultur ist gegen, gegen Intoleranz gegen Fremdenfeindlichkeit, gegen Angst und Gewalt.

 

Junge Leute müssen fremde Kulturen kennen lernen, dabei soll Gewalt überflüssig werden.

 

Schirrmacher sagt, junge Menschen werden durch Kultur sozialisiert, als Generation definiert, ältere Menschen beziehen aus der  Kultur einen großen Teil ihres Lebenssinnes.

 

Politiker müssen einen Bezug zur Kultur haben, sonst haben sie nicht das Gefühl, sie schützen zu müssen.

 

Schlusssatz von Weizäcker:

Kultur ist kein Luxus, den wir uns entweder leisten, oder nach Belieben weglassen können. Kultur ist der geistige Boden, der unsere eigentliche, innere Überlebensfähigkeit sichert.

 

Ich danke Ihnen

 ULLI WETTER

1. Vorsitzender

 

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Autor: christianschweiger -- 03.09.2013; 23:12:18 Uhr

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